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GERECHT
Viele Menschen haben eine Ahnung davon, dass wir uns nach dem Tod vor Gott verantworten müssen. Die meisten wünschen sich, dass sie in den Himmel kommen.
Weil aber im Leben nicht alles gut gelaufen ist, wird all zu oft eine merkwürdige Rechnung aufgemacht. Die geht dann so: „Es gibt Dinge, die waren nicht gut. Aber ich habe auch gute Sachen gemacht. Gott ist bestimmt gerecht. Er wird mich schon in den Himmel rein lassen - wegen der guten Sachen“. Das wäre aber nicht gerecht!
Stellen Sie sich vor: Der Mensch, der Ihnen am nächsten steht - zum Beispiel Ihr Ehepartner oder Ihr Kind - wird Opfer eines brutalen Verbrechens und umgebracht. Der Täter wird gefasst und es kommt zur Gerichtsverhandlung. Der Angeklagte wird für schuldig befunden aber frei gesprochen. Die Begründung des Richters lautet: „Er hat nicht nur diesen Mord begangen, sondern auch noch viele gute Dinge in seinem Leben getan.“
Sie würden mit Recht behaupten, dass dieser Richter ungerecht ist.
In der Bibel wird uns gesagt, dass Gott gerecht richtet. Kein Mensch schafft es auf Grund seiner guten Taten bis ans Himmelstor. Damit Sie aber dort durchkommen, hat Jesus den Schuldspruch und die Strafe für jeden Menschen stellvertretend übernommen. Und wer von Jesus seine Schuld bezahlen lässt, der wird am Ende von Gott zu hören bekommen: „Freispruch“. Nicht etwa wegen der humanistischen Lebensweise, sondern wegen Jesus. Und das ist gerecht.
Lutz Scheufler
Kopf hoch!
Er hat mindestens 160 Menschen das Leben gerettet. Im Mai 2012 ist er im Alter von 86 Jahren gestorben: Don Ritchie. Man nannte ihn den „Engel vom Kliff“. Fast 50 Jahre lang wohnte er gegenüber der berüchtigten Klippe (The Gap) am Eingang von Sydneys Hafen. Don Ritchie hat zahlreiche Verzweifelte davon abgehalten, sich von dort aus in die Tiefe zu stürzen.
Oft habe er von seinem Haus aus die Aussicht auf das Meer genossen, dabei aber auch gleichzeitig seinen Blick für angehende Selbstmörder geschärft, berichtete seine Tochter. Wenn immer er Menschen mit hängendem Kopf in tiefster Verzweiflung gesehen hat, ist er einfach auf sie zugegangen. Er hat sie angesprochen und gefragt: "Gibt es etwas, das ich für dich tun kann?". Meistens hat er sie danach von der Klippe in sein Haus locken können, mit ihnen Tee getrunken und geplaudert und sie auf diese Weise gerettet.
Don Ritchie sagte: „Niemand sollte die Macht eines freundlichen Worts unterschätzen".
In einem Fall aber hat er einen Mann regelrecht niederringen müssen.
Ähnlich wie Don Ritchie - ohne jemandem festzuhalten - will Jesus mit seinen Worten alle Menschen aufrichten und für das Leben retten, weil alle auf die Klippe des Todes zusteuern. Ohne Jesus geht es in den Abgrund. Das muss aber nicht sein. Jesus lädt die Menschen in das Haus im Himmel ein. Jesus sagt: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen.“ (Joh. 14,2)
Mit dieser Kopf-hoch-Perspektive bringt Jesus einen Menschen durch das irdische und ins ewige Leben.
Lutz Scheufler