RETTUNGSAKTION

In Thailand war eine Kinderfußballmannschaft mit ihrem Trainer in einer Höhle eingeschlossen. Viele Menschen weltweit beteten, hofften und bangten. Die Rettung der Kinder zwischen 11 und 16 Jahren gestaltete sich schwierig. Etwa vier Kilometer vom Ausgang entfernt und in 600 Metern Tiefe saßen sie fest. Gefangen wie in einem Grab. Die Rettung galt als äußerst riskant. Auf dem Weg ins Freie mussten die Jungen lange Strecken durch schlammiges Wasser tauchen. An einigen Stellen war der Weg hinaus extrem eng. Einer nach dem anderen wurde durch das Wasser hindurch gebracht. Ein Taucher hat bei der Rettungsaktion sein Leben gegeben. Als „Wunder von Thailand“ könnte man die Rettungsaktion bezeichnen.
Interessant ist, kein Kind und auch nicht deren Eltern haben sich über die Art und Weise der Rettungsaktion beschwert. Niemand hat gesagt: Das ist zu eng, zu riskant. Niemand hat gemeutert, denn es ging ums Leben. Es war ihre Rettung!

Bei der Rettungsaktion die Gott vor 2.000 Jahren gestartet hat, geht es auch ums Leben, ums ewige Leben. Aber mit dem Kreuz, an dem Jesus zur Rettung der Menschen gestorben ist, sind viele nicht einverstanden. Sie beschweren sich und sagen: „Gott hätte sich etwas anderes ausdenken können.“ Hat er aber nicht. Er lässt diejenigen ins ewige Leben rein, die sich vom gekreuzigten und auferstanden Jesus retten lassen. Denn er ist nicht nur für einige, sondern für alle Menschen gestorben. Das ist die Botschaft vom Kreuz. Das ist das Wunder von Golgatha.
Lutz Scheufler

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