ZUFALLSLABOR oder SCHÖPFERWERKSTATT?

Angenommen, es gäbe keine Intelligenz hinter unserem Universum.
Angenommen, es gäbe keinen Architekten, der unseren Planeten konstruiert hätte.
Angenommen, es gäbe keinen Gott, der uns Menschen erschaffen hätte.
Angenommen, alles wäre im Labor des Zufalls entstanden.
Wenn das so wäre, gäbe es auch keinen Schöpfer, der das menschliche Gehirn kreiert hätte. Ich meine das schwabbelige Teil in unserem Kopf, mit dem wir kreativ sein, Geschichten ausdenken, Dinge erfinden oder Musik komponieren können. Diese komplizierte Denkfabrik würde sich per physikalischer oder chemischer Vorgänge – einfach so rein zufällig – miteinander verabreden. Das zufällige Nebenprodukt in unserem Kopf wäre das, was wir „Denken“ nennen. Wenn alles in meinen grauen Zellen rein zufällig entstanden ist, warum sollte ich dann meinem Denken vertrauen? Warum soll ich an das Ergebnis eines Zufallslabors glauben?
Deshalb ist es mir nicht möglich, den Argumenten der Denkfabriken zu vertrauen, die den Zufall anbeten und gleichzeitig Gott leugnen. Ich finde es regelrecht putzig, wenn ein Atheist sich hinstellt und meint, dass unser Denken mit einem Schöpfergott nicht vereinbar sei. Schnell wird klar: so ein Denken ist absolut ungeeignet, um zu beweisen, dass Gott nicht existiert. Das ist übrigens ein Grund, warum ich – selbst mit größter Denkanstrengung – niemals Atheist sein kann. Wenn ich nicht an den Schöpfer glaube, kann ich nämlich auch meinem Verstand nicht trauen. Wenn es keinen Gott gibt, bin ich nur ein Spielball des Zufalls.
Ich bin jedoch unendlich dankbar, dass mein Leben in der Werkstatt des Schöpfers kreiert wurde und er durch den Heiligen Geist mein Denken verwandelt.
Lutz Scheufler

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