LS-Rundschreiben 2026 | 08
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… für Beter, Ermutiger, Freunde, Neugierige, Spender, Sponsoren und Weggefährten
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
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im September bin ich nicht auf Sendung. Gemeinsam mit meiner Frau nehme ich eine Auszeit. Die zahlreichen Reisen waren in der Vergangenheit von Auftritten als Evangelist und Musiker bestimmt. Nach 13 Jahren wollen wir wiedermal einen Erholungsurlaub genießen, um den Kopf und das Herz für die nächsten Aufgaben frei zu haben. Ab Oktober werd ich wieder – Jakobus 4,15 – mit Bibel und Gitarre auf Tour sein.
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Mit herzlichen Grüßen und Shalom Lutz Scheufler
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Bei einer Wanderung am Vogtlandsee sah ich eine lange Bank. Wer darauf sitzt, hat einen sehr schönen Blick über den See. Aus einem einzigen Stamm wurde die Bank – mit einer Länge von 13 Metern – von Forstarbeitern gefertigt. Als ich auf der Bank saß, dachte ich: Auch wenn auf der Lehne der Schriftzug „Schulbank“ groß eingeschnitzt wurde, könnte ich sie auch Familienbank nennen. Meine fünf Kinder mit Schwiegerkindern und 12 Enkeln passen da locker drauf.
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Ich musste aber auch an eine mahnende Redensart denken: „Schieb das nicht auf die lange Bank!“ Dies und jenes auf die lange Bank schieben, das sind meist Sachen, die uns unangenehm sind. Die Steuererklärung oder das klärende Gespräch mit dem Kollegen. Dabei ahnen wir doch, dass es nicht gut für uns ist, und dennoch fallen wir immer wieder auf das Zauberwort „später“ herein. Wichtige Dinge auf die lange Bank – auf später – verschieben, ist eine große Versuchung. Deshalb mutmaßen manche: Das liebste Möbelstück des Teufels ist die lange Bank.
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• Später ist eine wichtige Sache nicht mehr umsetzbar.
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• Später verliert man das Interesse an einem wichtigen Menschen.
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• Später bereuen wir, etwas nicht getan zu haben, obwohl die Möglichkeit bestand. • Später werden wir alt.
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• Später ist das Leben zu Ende.
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Wer alles immerzu auf die lange Bank schiebt, verpasst das Leben – hier und jetzt.
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Die Bibel ist bei diesem Thema auch sehr klar, weil es für Menschen ein „zu spät“ geben kann. In der Bibel lese ich: Heute, wenn ihr Gottes Stimme hört, so verschließt euch nicht seinem Reden. (Hebr. 3,7 / Psalm 95,7) D. h., wer durch ein Bibelwort, eine Liedzeile, eine Predigt oder eine Situation im Leben von Gott angesprochen wird, soll antworten und das tun, was klar geworden ist. Also nicht auf die lange Bank schieben.
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Radiobeitrag: 32. KW 2026
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INFO 3-2026
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… mit Nachrichten vom Evangelisationsteam
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RÜCKBLICK
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Dorfchemnitz Spring- und Reitturnier
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