LS-Rundschreiben 2026 | 03
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… für Beter, Ermutiger, Freunde, Neugierige, Spender, Sponsoren und Weggefährten
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
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nach einem Konzert sprach mich ein junger Mann an und wollte einiges zu meiner Gitarre wissen. Wir haben uns gut über Musik unterhalten und bei der Verabschiedung sagte er: „Ich habe noch 10 Jahre.“ Eben hatte ich im Gefängnis zwei Konzerte gespielt – eins für Frauen und eins für Männer. Und danach verriet mir der inhaftierte Mann, dass er noch 10 Jahre vor sich hat. Das ist viel Lebenszeit, dachte ich. Die sollte er nicht nur zum Gitarreüben nutzen, sondern sich vor allem Gedanken über das Leben machen und wie es mit ihm weitergehen soll. Das ist übrigens nicht nur das Top-Thema für Gefängnisinsassen, sondern für alle Menschen. Außerhalb vom Knast gibt es nämlich auch Gefängniszellen – obwohl wir die Gitter nicht sehen. Die Zellen heißen Einsamkeit, Sucht oder Depression – um nur einige zu nennen. In einer Gefängniszelle sitzen aber alle Menschen. Das ist unser begrenztes Leben. Wir alle sind in unserem sterblichen Leben eingesperrt.
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Die Bibel bezeugt, dass Jesus Christus mit seiner Liebe und Kraft zu jedem Menschen in die Zelle kommen will. Er hat sinngemäß gesagt: „Ich stehe vor der Zellentür und klopfe an. Wer auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und Gemeinschaft mit ihm haben“ (Off. 3,20).
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Im Gegensatz zum Knast kann jeder seine Lebenstür nur selber öffnen. Und Jesus kommt gerne in jede Lebenszelle und bringt das wirkliche Leben, das ewige Leben, mit.
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Vor einigen Jahren sagte mir ein Knacki, der für Jesus die Tür zu seiner Zelle und zu seinem Leben geöffnet hatte: „Jetzt habe ich begriffen, dass Gott mich nicht wegschließt, wenn ich Scheiße gebaut habe.“
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Natürlich habe ich in der JVA auch den Titel "Angekommen im Knast" gespielt. Auf diesen beiden CD's ist er mit Band und Solo (Gesang, Gitarre, Bluesharp) zu hören.
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