LS-Rundschreiben 2026 | 07
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… für Beter, Ermutiger, Freunde, Neugierige, Spender, Sponsoren und Weggefährten
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
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wer kennt das nicht? Zeitung aufschlagen oder durch die Nachrichten scrollen und dabei denken: „Was kann ich davon glauben?“ Politiker versprechen viel und halten wenig. Experten widersprechen sich im Wochentakt. Auch im privaten Umfeld kommt es vor, dass Menschen zur Enttäuschung auf zwei Beinen werden. Mancher bekommt das Gefühl nicht los: Jeder ist sich selbst der Nächste. Vertrauen wird zur Mangelware.
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Wenn wir unser Lebenshaus auf dem Fundament menschlicher Zuverlässigkeit setzen, dann bauen wir auf Sand. Jeder Mensch hat Fehler. Wir enttäuschen andere – manchmal, ohne es zu wollen. Wem können wir dann noch vertrauen? Die Bibel drückt das in Psalm 118,8 so aus: „Es ist gut, auf den Herrn zu vertrauen und sich nicht zu verlassen auf Menschen.“ Das klingt hart, ist aber realistisch. Gott ist der Einzige, der sich nicht verändert. Er ist gestern, heute und in Ewigkeit derselbe – stabil! Seine Zusagen haben kein Verfallsdatum und bei ihm gibt es auch kein Kleingedrucktes.
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Etwas Festes braucht der Mensch!
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Mit besten Grüßen und Shalom Lutz Scheufler
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Nächstes Jahr in Jerusalem!
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Bei der Frühlingsreise nach Israel wurde der Termin um einige Tage verschoben.
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Die Reiseroute steht nun fest und Anmeldungen sind jetzt auch möglich.
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Bei Griechenland denken viele an Sommer, Sonne, Strand, Akropolis und einen köstlichen griechischen Salat mit Oliven. Urlaub für die Seele!
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Vor fast 2000 Jahren kam ein Mann nach Griechenland, der wollte keinen Urlaub machen. Er hatte eine Mission. Der Apostel Paulus brachte die umwerfende Nachricht vom auferstandenen Jesus nach Europa. Die Bibel berichtet: Paulus ging durch Athen. Um ihn herum gab es Tempel, Luxus und viele Götterstatuen. Für jeden Fall des Lebens hatten die Athener einen Gott. Sicherheitshalber bauten sie noch einen Altar. Oben stand nix auf dem Sockel und unten stand darauf geschrieben: „Dem unbekannten Gott“. Paulus sah sich den religiösen Gemüsegarten an und hielt auf dem Areopag-Felsen – gegenüber der Akropolis – eine Predigt.
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Er sagte sinngemäß: „Ich sehe eure vielen Statuen. Aber ich zeige euch jetzt den einen, wahren Gott, den ihr noch gar nicht kennt!“ Von dem Sockel für den unbekannten Gott zog Paulus die Linie bis hin zum auferstandenen Jesus Christus. Einer, der die Predigt von Paulus damals hörte, war Dionysius. Er war ein antiker Richter, der hörte nicht nur mit den Ohren zu, sondern auch mit dem Herzen. Er verließ daraufhin die alten Götter und wurde Christ.
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Unsere Welt heute ist mit dem antiken Marktplatz in Athen vergleichbar. Wir beten zwar keine Marmorstatuen an, aber wir laufen modernen Göttern hinterher: dem Kontostand, dem perfekten Aussehen, der Anerkennung von Menschen oder der eigenen Karriere. Mein Haus, mein Auto, meine Yacht sind die Statuen – die Statussymbole unserer Zeit. Doch tote Götzen geben keine Orientierung im Leben, keine Antworten auf die Lebensfragen und keinen Halt im Sterben. Gott sucht keine Statuen, die wir bewundern. Er sucht keine religiösen Rituale. Er sucht jeden einzelnen Menschen. So wie damals der Richter Dionysius in Athen können sich bis heute alle Jesus Christus zuwenden – in Griechenland und Israel, in Asien und Amerika und im Erzgebirge.
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Bild: Areopag | Radiobeitrag: 15.-19.07.2026
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