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LS-Rundschreiben 2024 | 08

…für Beter, Ermutiger, Freunde, Neugierige, Spender,
Sponsoren und Weggefährten
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
in der Schweiz lernte ich den Alphornbläser Lorenz Schwarz kennen. Er ist außerdem Gitarrist und Sänger und kann – wie sich das dort so gehört – jodeln.
Über seine Kindheit sagte er: „Auch wenn ich neun Sommer als Hirtenjunge auf verschiedenen Alpen verbrachte, so blieb das Alphornblasen nur ein Traum“. Mit 18 Jahren erlernte er einen Beruf im Bausektor. Er wollte aus seinem Leben etwas machen. Mit 24 war er jedoch völlig am Ende. Nichts wollte mehr klappen. Einiges vermasselte er selber, anderes wurde durch Umstände oder Mitmenschen verursacht. Rückblickend bekennt er: „Nicht Alphornbläser, sondern Trübsalbläser wäre damals der richtige Titel für mich gewesen“. Depression, Schlaf-, Appetit- und Sinnlosigkeit verfolgten ihn. An einem Samstag lud er seine Armeewaffe, welche er im Haus hatte, und wollte abdrücken. Doch sie funktionierte nicht. Er hatte keine Erklärung dafür. Dann stieg er von seiner kleinen Dachwohnung durch eine Öffnung auf das Dach und wollte vom sechsten Stock in die Tiefe springen. Er sagt heute: „Eine unsichtbare Macht hielt mich zurück. War es Feigheit oder Angst vor dem Sterben? Ich lasse das offen!“
Zurück in seinem Zimmer, nahm Lorenz alles Geld, das er hatte, und wollte sich im Zürcher Vergnügungsleben Mut antrinken. Auf dem Weg dahin luden zwei Mädchen ihn zu einem christlichen Film ein. Obwohl seine Begeisterung sich in Grenzen hielt, sah er sich den Streifen an. Lorenz konnte mit den Inhalten nichts anfangen, doch eine Frage blieb bei ihm hängen: „Wenn du heute stirbst: Bist du bereit, Gott zu begegnen?“
Diese Frage traf ihn mitten ins Herz. Er hatte nie nach Gott gefragt. Und jetzt rückte ihm diese persönliche Frage auf die Pelle: Was ist, wenn ich sterbe? Monatelang bewegten ihn zahlreiche Lebensfragen.
Nach vielen Gesprächen und Grübeleien machte Lorenz nach einer Wette klare Sache mit dem Glauben an Jesus. Ein Mann erklärte ihm im Gespräch, dass jeder bei Gott einen Neuanfang bekommen kann, wenn er es will, selbst ein Verbrecher.
Darauf meinte Lorenz: Wenn du mir einen Menschen zeigen kannst, der schlimmer war als ich, und dennoch die Gnade Gottes erfuhr, dann bin ich bereit, eine christliche Veranstaltung zu besuchen“. Lorenz verlor die Wette. Er wurde zu einem Vortrag eingeladen. Den hielt ein ehemaliger Schwerverbrecher, Bandenführer und Gotteslästerer. Der erzählte von seiner Hinwendung zu Jesus und seiner Veränderung durch Jesus. Genau so machte es an diesem Abend auch Lorenz Schwarz, aus dem später ein Alphornbläser wurde, der bis heute gemeinsam mit seiner Frau Andrea singend und jodelnd die beste Botschaft in die Welt trägt.
Radiobeitrag 14.-18.08.2024
Mit diesem Rundschreiben erhalten Sie:
• die Israel-Reiseroute für März 2025
• das neue INFO vom Evangelisationsteam
• ein ERF-Interview mit meiner Kollegin Dr. Christa-Maria Steinberg
• Rückblick-Impressionen und natürlich den Ausblick auf Veranstaltungen
Mit besten Grüßen
Lu†z Scheufler

R A D I O a k t i v

RadioERZ1077
Kraut wider den Tod
In Appenzell fiel mir in der wunderschönen Altstadt eine Inschrift an einer Drogerie auf. Dort konnte ich lesen: Vielerlei Kraut gegen Leibesnot, aber kein einziges wider den Tod.
Den ersten Teil konnte ich sofort unterstreichen, denn meine Frau beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Kräutern, die Gott in seiner Schöpfung geschenkt hat. Bei Krankheiten können Kräuter helfen. Da gibt es einige, die bei Erkältungen als Tee Linderung bringen. Ich bin auch erstaunt, was meine Frau noch so zutage fördert. Die Artemisia hilft beispielsweise nicht nur in Afrika gegen Malaria, sondern auch gegen Corona. Vielerlei Kraut gegen Leibesnot – steht nicht nur außen an der Drogerie in Appenzell. Drinnen kann man das alles für Schweizer Franken erwerben. Aber ein Kraut haben sie nicht in der Drogerie, auch nicht für eine Million Schweizer Franken. Da sind sie ehrlich und schreiben es auch gleich draußen dran: Vielerlei Kraut gegen Leibesnot, aber kein einziges wider den Tod. Am Friedhof kommt der Mensch an seine Grenze. JEDER! Und weil der Mensch kein Kraut gegen den Tod hat und auch keins finden wird, hat Gott etwas wachsen lassen. Ein Spross wächst aus dem Baumstumpf Isai, ein neuer Trieb schießt hervor aus seinen Wurzeln (Jesaja 11,1).
Viele kennen das Lied „Es ist ein Ros entsprungen“, was ursprünglich „Reis entsprungen“ hieß und sich genau auf diese Stelle in der Bibel bezieht. Gott hat – im Bilde gesprochen – ein Kraut heranwachsen lassen: Ein Spross wächst aus dem Baumstumpf Isai, ein neuer Trieb schießt hervor aus seinen Wurzeln. Hier geht es um den Stammbaum von Jesus. Der Isai ist nicht nur der Vater vom König David, sondern ein Vorfahre von Jesus Christus. Jesus ist das Kraut, was wider den Tod gewachsen ist. Er ist auferstanden. Jesus lebt. Und wer dieses Kraut einnimmt, also Jesus annimmt, wird leben, auch wenn er stirbt.
Lu†z Scheufler
Radiobeitrag 04.-08.09.2024

S.D.G.-Shop

K A R T E N

INFO-Evangelisationsteam

Inhalt:
• Angedacht
• Gratulation
• ERF-Interview
• Einsatz in Berlin
• Seminar für Evangelisation
• Kindertage mit LEGO®
• Allianzkonferenz
• Gehetzt oder geführt?
• Pinnwand
• Veranstaltungen

I N T E R V I E W

„Maß und Mitte“ finden in der Erziehung
Die Ärztin Dr. Christa-Maria Steinberg berät Eltern, wie sie Ihre Kinder stärken können.
Wie erziehen wir unsere Kinder zu Persönlichkeiten mit Selbst- und Gottesbewusstsein? Und wie schützen wir sie davor, zu Egomanen und Narzissten zu werden? Darüber spricht Regina König (ERF) mit Dr. Christa-Maria Steinberg, sie ist Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie und arbeitet in ihrem Ruhestand ehrenamtlich als Lebens- und Erziehungsberaterin für das Evangelisationsteam in Sachsen. Im Gespräch mit Dr. Steinberg geht es auch um Ergebnisse neuester Jugendstudien, die feststellen: junge Menschen fühlen sich zunehmend mental belastet und sehen ohne Zuversicht in die Zukunft.

R Ü C K B L I C K

Hemberg (Schweiz)

Motorradfreizeit im Missionshaus Alpenblick
"Hier begann Deine letzte Wanderung" ist auf dem Kreuz vorm Abgrund zu lesen. Das ist nicht nur eine Warnung vor dem Absturz, sondern auch eine Erinnerung, die letzte Reise gut vorzubereiten.
Geburtshaus von Huldrych Zwingli (*01.01.1484) in CH-Wildhaus

Göppingen

Zur Zelt-Evangelisation in Göppingen konnten die Besucher eine Gutenberg Druckpresse bewundern und sogar ausprobieren.

A U S B L I C K

Flagge Israel

Die Reiseroute für 2025 steht!

D A N K E !

Folgenden Firmen danke ich für ihre freundliche Unterstützung …
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