In der Schweiz lernte ich den Alphornbläser Lorenz Schwarz kennen. Er ist außerdem Gitarrist und Sänger und kann – wie sich das dort so gehört – jodeln.
Über seine Kindheit sagte er: „Auch wenn ich neun Sommer als Hirtenjunge auf verschiedenen Alpen verbrachte, so blieb das Alphornblasen nur ein Traum“. Mit 18 Jahren erlernte er einen Beruf im Bausektor. Er wollte aus seinem Leben etwas machen. Mit 24 war er jedoch völlig am Ende. Nichts wollte mehr klappen. Einiges vermasselte er selber, anderes wurde durch Umstände oder Mitmenschen verursacht. Rückblickend bekennt er: „Nicht Alphornbläser, sondern Trübsalbläser wäre damals der richtige Titel für mich gewesen“.






