Zelttage in Tellerhäuser (2021)

Das Evangelisationsteam hat nach knapp einem Jahr Zwangspause durch die Corona-Pandemie wieder mit Zeltevangelisationen begonnen. Vom 9. bis 20. Juni fanden „Zelttage“ in Tellerhäuser (Erzgebirge) statt. Wie der Leiter des Evangelisationsteams, der sächsische Liedermacher und Evangelist Lutz Scheufler (Waldenburg bei Zwickau), der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA mitteilte, gab es den letzten Zelteinsatz vor einem Jahr im sächsischen Bischofswerda (Oberlausitz).

Scheufler sprach jetzt an jedem der zwölf Tage zu einem anderen Thema. In seiner Predigt „Gestaunt – Warum lässt Gott das Gute zu?“ sagte er, dass es viele gute Dinge auf dieser Erde gebe. Gott der Schöpfer wolle nicht nur, dass die Menschen existierten, sondern auch, dass sie seine Schöpfung genießen und Lebensfreude haben.

„Gott ist ein Designer“

Denn all die guten Dinge wie beispielsweise verschiedene Farben, Sonnenuntergänge, abwechslungsreiche Landschaften und Geschmacksrichtungen seien nicht notwendig, damit der Mensch existieren könne. „Gott ist ein Designer, der unsere Welt mit viel Liebe kreiert hat, damit wir viele gute Dinge genießen können“, so der Evangelist. Scheufler zufolge gibt die Bibel die Antwort darauf, warum Gott das Gute zulässt. So schreibe der Apostel Paulus in Römer 2,4, dass „Gottes Freundlichkeit“ die Menschen zur Umkehr bewegen wolle.

Scheufler sagte IDEA, dass an den zwölf Tagen jeweils zwischen 50 und 144 Besucher die Veranstaltung besucht hätten. Auf YouTube wurden die Videos bislang über 3.000-mal geklickt (Stand: 21. Juni). Sie können auch weiterhin angeschaut werden. Scheufler wurde nach eigenen Worten erneut deutlich, dass Evangelisationen in kleinen Orten möglich und nötig seien. In Tellerhäuser leben knapp 120 Menschen. Die Leitung der Zelttage in Tellerhäuser hatte der Evangelist Michael Kaufmann (Breitenbrunn/Erzgebirge) inne. Die nächsten Zelttage finden vom 28. Juni bis 4. Juli in Königshain (bei Mittweida) und vom 20. bis 26. September in Frauenhain (bei Meißen) statt. Das Evangelisationsteam mit seinen neun Mitarbeitern arbeitet als Verein auf der Glaubensgrundlage der Deutschen Evangelischen Allianz. Es finanziert sich ausschließlich über Spenden.

© IDEA (22.06.2021) 

Foto: GregorPQ

 

Dornen-Corona

Der Name Corona (Latein) leitet sich von der Bauart des Virus ab und bedeutet „Krone“. Ein für die Augen unsichtbarer Winzling hält unseren Planeten in Atem. Viele Menschen reagieren verängstigt auf das grassierende Coronavirus: Klopapier hamstern und Vorratskammern füllen. Hilflos halten Politiker großspurige Reden: „Kein Arbeitsplatz geht verloren. Wir stemmen uns mit unserem Geld gegen das Virus.“ Zu den sinnvollen Vorkehrungen gehört: Die Hände werden desinfiziert. Mit dem greisen Nachbarn wird sich solidarisiert. Ist jemand infiziert, wird er isoliert.
Angesichts der Anstrengungen und der Angst überrascht mich jedoch alles das, was fehlt: kein großmäuliges „Wir werden das Klima retten“. Kein Gender-Gelaber um diverse Toiletten. Kein Vorwurf von Corona-Phobie.  Weiterlesen … „Dornen-Corona“

Wir brauchen eine Bekennende Kirche

idea Spektrum  48/2019

Der Leiter des Evangelisationsteams Sachsen, der Evangelist und Liedermacher Lutz Scheufler (Waldenburg), äußerte sich am Rande der Veranstaltung gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea zur Situation der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Deren Hauptproblem sei „nicht die professionellen Irrlehrer, sondern die hauptberuflichen Schweiger“. So beobachte er bei Pfarrern, die sich an Bibel und Bekenntnis hielten, eine verängstigte Sprachlosigkeit. „Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir eine Bekennende Kirche brauchen“, so Scheufler.

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