Bauernproteste

Friedensgebet

Am Vorabend der Bauernproteste (07.01.2024) hatten Landwirte drei Friedensgebete organisiert. Erfreulich war, dass die Stadtkirche in Limbach-Oberfrohna ihre Türen für die Andacht geöffnet hat. In anderen Kirchgemeinden wurden den Bauern die Kirchen für das Friedensgebet leider verwehrt. Der Evangelist Michael Kaufmann hielt dann die Andacht in einem Privathaus in Tellerhäuser. Er sagte: „Welche Erwartung hast du von diesem Abend hier in Tellerhäuser? Jedes Gebet ist eine Vertrauensfrage an Jesus. Vertraust du darauf, dass er die beste Lösung für mich, für meine Familie, für dieses Land und für die Welt hat?“ Im Vogtland trafen sich Landwirte in der Herzfabrik in Eich. Lutz Scheufler sagte den Besuchern: „Es wird wohl einige Journalisten geben, die lieber über einen Bauernkrieg, als über friedliche Bauernproteste berichten würden. Sorgt ihr mit Gottes Hilfe dafür, dass sie enttäuscht werden!“

Mein Fazit: So etwas habe ich lange nicht erlebt: super Gemeinschaft, berührende Gebete, bewegende Gespräche, dankbare Zuhörer.

7G – Gottesdienste in Stein

Abende voller Hoffnung

Es dauert nicht lange, dann singt das Publikum unter den Masken kräftig mit. Lutz Scheufler’s Lieder sind mitreißend, eigängig und voller Botschaften. Der Liedermacher und Prediger hat Menschen im Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Stein eingeladen, über Glauben nachzudenken, sich auf ein Leben mit Jesus einzulassen.

„Das ist schon etwas Außergewöhnliches, das aus dem gängigen Rahmen fällt“, sagt Pfarrerin Gertrud Diekmeyer zu dem niederschweflig konzipierten Angebot ohne Ballzuviel Liturgie und Formalitäten. Im Kern dreht sich bei den sieben Gottesdiensten alles um die Frage: „Haben wir als Menschen eine Hoffnung, die uns einen Horizont in die Ewigkeit aufreißt?“ Für die Pfarrerin steht eindeutig fest: „Die Hoffnung wird mit Jesus verkündigt.“ Es geht darum, Vertrauen zu Gott zu wagen, wirklich auszuprobieren, ob Gebete erhört werden und, ob sich etwas verändert, wenn man auf die Zusagen Gottes baue. „Jesus ist der Kronzeuge für das Leben schlechthin, aber es gibt auch die kleineren und menschlichen Zeugen für die Wahrheit des Evangeliums“, sage Diekmeyer.
Sie sitzt im Publikum, als Scheufler seinen Gottesdienst gestaltet. Der ist in Stein kein Unbekannter mehr: Vor zwei Jahren war er schon einmal da und hat an vier Abendenden musiziert und gepredigt. „Das ist damals so gut angekommen, dass wir direkt danach vereinbart haben, dass wir das wiederholen wollen“, erzählt Diekmeyer, die sich freut, dass es nach vielen Monaten der Corona-Einschränkungen nun geklappt hat. 

Der Prediger arbeitet mit aus dem Leben gegriffenen Beispielen und mit einer Sprache, die jeder verstehe. Das Konzept scheint gut anzukommen. Scheufler will mit den Menschen auf Augenhöhe ins Gespräch kommen. Mit seiner Akustikgitarre in der Hand und unterbrochen von einer Melodie auf der Mundharmonika erzählt er seine Geschichten, immer im Plauderton, nie belehrend. An einem Abend geht es unter anderem um Vorhersagen. Von Menschen gemacht, versuchen sie auf Basis der Vergangenheit die Zukunft zu erahnen. Doch oft genug klappt das nicht. Scheufler erklärt, er lege sein Leben und sein Schicksal in die Hand des Schöpfers. Und er betont: „Wer Jesus kennenlernen will, kann ihn nur durch die Bibel kennenlernen.“ …

© Pforzheimer Kurier

Zelttage in Tellerhäuser (2021)

Das Evangelisationsteam hat nach knapp einem Jahr Zwangspause durch die Corona-Pandemie wieder mit Zeltevangelisationen begonnen. Vom 9. bis 20. Juni fanden „Zelttage“ in Tellerhäuser (Erzgebirge) statt. Wie der Leiter des Evangelisationsteams, der sächsische Liedermacher und Evangelist Lutz Scheufler (Waldenburg bei Zwickau), der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA mitteilte, gab es den letzten Zelteinsatz vor einem Jahr im sächsischen Bischofswerda (Oberlausitz).

Scheufler sprach jetzt an jedem der zwölf Tage zu einem anderen Thema. In seiner Predigt „Gestaunt – Warum lässt Gott das Gute zu?“ sagte er, dass es viele gute Dinge auf dieser Erde gebe. Gott der Schöpfer wolle nicht nur, dass die Menschen existierten, sondern auch, dass sie seine Schöpfung genießen und Lebensfreude haben.

„Gott ist ein Designer“

Denn all die guten Dinge wie beispielsweise verschiedene Farben, Sonnenuntergänge, abwechslungsreiche Landschaften und Geschmacksrichtungen seien nicht notwendig, damit der Mensch existieren könne. „Gott ist ein Designer, der unsere Welt mit viel Liebe kreiert hat, damit wir viele gute Dinge genießen können“, so der Evangelist. Scheufler zufolge gibt die Bibel die Antwort darauf, warum Gott das Gute zulässt. So schreibe der Apostel Paulus in Römer 2,4, dass „Gottes Freundlichkeit“ die Menschen zur Umkehr bewegen wolle.

Scheufler sagte IDEA, dass an den zwölf Tagen jeweils zwischen 50 und 144 Besucher die Veranstaltung besucht hätten. Auf YouTube wurden die Videos bislang über 3.000-mal geklickt (Stand: 21. Juni). Sie können auch weiterhin angeschaut werden. Scheufler wurde nach eigenen Worten erneut deutlich, dass Evangelisationen in kleinen Orten möglich und nötig seien. In Tellerhäuser leben knapp 120 Menschen. Die Leitung der Zelttage in Tellerhäuser hatte der Evangelist Michael Kaufmann (Breitenbrunn/Erzgebirge) inne. Die nächsten Zelttage finden vom 28. Juni bis 4. Juli in Königshain (bei Mittweida) und vom 20. bis 26. September in Frauenhain (bei Meißen) statt. Das Evangelisationsteam mit seinen neun Mitarbeitern arbeitet als Verein auf der Glaubensgrundlage der Deutschen Evangelischen Allianz. Es finanziert sich ausschließlich über Spenden.

© IDEA (22.06.2021) 

Foto: GregorPQ

 

Wehrt den Anfängen!

Bin ich gegen Faschismus und sage: „Wehrt den Anfängen“,
dann wird gejubelt.

Bin ich gegen Antisemitismus und sage: „Wehrt den Anfängen“,
dann bröckelt die Unterstützung.

Bin ich gegen Sozialismus und sage: „Es riecht zu oft nach DDR“,
dann kann ich froh sein, dass die Steinigung verboten ist.

Klingt komisch, ist aber so!
Lu†z Scheufler

Maranatha

GELEITWORT zur HMK-Sonderausgabe

Wo das Glaubensbekenntnis „Hauptsache gesund“ christliche Gemeinden erobert hat und der Tod zum persönlichen Weltuntergang geworden ist, können die Kirchentüren auf Dauer geschlossen bleiben. Ohne Jenseits-Hoffnung verschwindet die Christenheit in diesseitiger Bedeutungslosigkeit.
Am Anfang hat ein Apostel sein Lebensthema ganz anders auf den Punkt gebracht: „Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn“ (Phil 1,21). Jesus war für die ersten Christen Hoffnung in der Pandemie der Gottlosigkeit und Trost in der Quarantäne ihrer Gefängniszellen. Während aktuell „Corona“ das Hauptthema einer verwöhnten Wohlfühlchristenheit ist, war es für die Jesusleute vor 2000 Jahren „Maranatha“ — unser Herr kommt. Diese urchristliche Grundhaltung ist auch bei den verfolgten Christen heute zu finden und muss die westliche Christenheit wiederfinden. In diese Wunde legt die HMK ihren Finger.

Lu†z Scheufler

 

Sonderausgabe: CORONA – Stresstest der Gemeinde
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Politoffiziere

In der DDR war ich bei den Bausoldaten. Wehrdienst ohne Eid und Waffe. Wie überall in der Nationalen Volksarmee gab es auch bei den Spatensoldaten einen Politoffizier. Der „Politnik“ war für die politische Erziehung der Soldaten zuständig – im Sinne der marxistisch-leninistischen Ideologie natürlich. Sozialistische Persönlichkeiten sollten wir werden. Mitunter bekamen wir bei seinem Unterricht Lachkrämpfe.
Nie hätte ich gedacht, dass ein ähnliches System in den EKD-Kirchen Einzug halten könnte. Da vergeht mir aber das Lachen. Die „Politoffiziere“ nennt man heute „Referent für gesellschaftspolitische Bildung“ oder „Genderbeauftragte“. Auch die Schreiberlinge in den Sonntag-Zeitungen fühlen sich für Gehirnwäsche zuständig. Die mittlere und obere Ebene sind mit Politoffizieren besonders gesegnet. Soweit so schlimm!
Klar gab es in der DDR den „roten Kasner“ in Templin und einige Kirche-im-Sozialismus-Verliebte. Die meisten Kirchenprofis sahen die DDR jedoch kritisch. Um so krasser finde ich, dass sich heute unzählige selbsternannte Kirchenpolitniks im EKD-Milieu tummeln. Ihr Programm nennen sie nicht marxistisch-leninistischen, sondern historisch-kritisch. Moralisierend belehren sie ungefragt jeden nach ihrer rot-grünen Manier. Sie sorgen für die Durchsetzung der korrekten Sprache und entsorgen gleich mal die Weisen aus dem Morgenland aus einer Krippenszene, weil einer von denen schwarz aussieht. Den biblischen Regenbogen missbrauchen sie für unbiblische Lebensweisen. Erschreckend finde ich, dass Leute dabei sind, die früher auf der anderen Seite standen. Einer von ihnen hält immer noch das Abzeichen „Schwerter zu Pflugscharen“ in jede Kamera, saß aber nach der Revolution am Tisch der Mächtigen und zog dort die Polit-Fäden.
ERGEBNIS: Wie in der DDR die Bürger, stimmen in den Kirchen die Mitglieder mit den Füßen ab – innerlich und äußerlich. Die Austrittszahlen sprechen für sich!
EMPFEHLUNG: Schmeißt die Politniks raus. Dünnt die obere und mittlere Ebene aus. Schickt Jesus-Gläubige als Mitarbeiter in die Gemeinden. Sonst ergeht es Euch so wie der DDR mit ihren Politoffizieren. Und Tschüß!
Lutz Scheufler
Mitglied der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens