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Ehrliche Predigt ermutigt

So voll wie zu Weihnachten war die Falkensteiner Kirche zum Himmelfahrtsgottesdienst …

Pfarrer Jörg Grundmann begrüßte die Gäste und verwies auf das Thema des Vormittags: „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“. Während viele diesen Tag nutzen würden, um sich zu berauschen und die Sorgen zu vergessen, müsse man fragen, was sich eigentlich hinter diesem christlichen Fest verbirgt. Für den Referenten Lutz Scheufler gibt es nur ein Thema: Er will von Jesus reden. Darum ist es ihm so wichtig, in seinem Beruf als Evangelist zu arbeiten. „Weil ich das Wichtigste für mein Leben erkannt habe, kann ich es nicht für mich behalten“, erklärte Scheufler … Sein Glaube an Jesus bestimmt die Botschaft, die er unter die Menschen bringen will. Die Himmelfahrtsgeschichte in der Bibel sei ein Abschied, bei dem die Zurückgebliebenen sich freuen können. Es handle sich dabei nicht um einen Ortswechsel, sondern um einen Szenenwechsel. Es liege in der Natur des Menschen, dass er Hilfe vom Himmel erwartet. Horoskope und Esoterik nannte Scheufler eine fehlgeleitete Erwartung. Es komme darauf an, die „Funkverbindung zur Chefetage“ nicht zu verlieren.
„Das war eine ehrliche Predigt mit vielen Vergleichen und sehr lebendig“, begeisterte sich Felix Wendler aus Rothenkirchen nach dem Gottesdienst. Er gehörte zu den jugendlichen Besuchern … Everose Fickert aus Hammerbrücke fühlte sich ermutigt von der vollen Kirche. „Wir sollen als Christen Zeugen sein. Da macht so eine Veranstaltung Mut“, sagte sie.

© Freie Presse

Zeitungsartikel Himmelfahrtsgottesdienst Falkenstein

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