Zeltkirche Bretten

Mit dem Sendungsgottesdienst der veranstaltenden Gemeinden begann am Sonntagmorgen die Zeltkirche 2014 auf dem Festplatz Bretten. 
Pastor Achim Bothe begrüßte alle Besucher und stellt den Hauptreferenten Lutz Scheufler und Zeltmeister Wolfgang Läpple vor. Zeitungsartikel Zeltkirche Bretten

Zeltkirche BrettenIn seiner Predigt griff Scheufler die biblische Geschichte jener vier Männer auf, die einen gelähmten Mann zu Jesus bringen. Für den Evangelisten eine vorbildliche Teamarbeit: Keine frommen Reden, sondern zugreifendes Handeln. Kontrast zum modernen Team-Geist: „Toll, ein anderer machts!“ Natürlich macht letztlich nur einer alles, nämlich Gott. Aber er will uns Christen gebrauchen. Auch dafür, dass Leute zur Zeltkirche kommen. Gebet ist da zu wenig, so Scheufler. Handeln ist angesagt, auch wenn Hindernisse im Weg stehen, wie das überfüllte Haus damals. Die Notfälle der Welt können sich nicht selber helfen. Solche Notfälle sind auch Leute mit GIMS-Denken: „Gott ist mir schnuppe!“ Für Lutz Scheufler ist GIMS die Hauptsünde. Wichtiger als die Gesundheit ist die Vergebung unserer Sünde, so Scheufler. An diesem Punkt möchte auch der Evangelist mit seiner „Ersten Hilfe“ ansetzen in der Zeltkirche.
Martin Kugele, Pfarrer i.R.

Zeltkirche Bretten

Fast 500 Menschen besuchten täglich die Vorträge des bekannten sächsischen Religionspädagogen Lutz Scheufler (54) Mitte Mai in der Zeltkirche in Bretten bei Pforzheim. Gemeinden und Gemeinschaften sowie der städtische CVJM luden in das moderne Pavillonzelt der Deutschen Zeltmission auf dem Festplatz zu Angeboten für alle Generationen ein. Christen aus der Region berichteten von den Höhen und Tiefen ihres Lebens, wie Gott ihr Leben veränderte, ihnen neue Hoffnung und Zukunft geschenkt hat. Solisten und ein professionelles Musikteam aus den Gemeinden öffneten die Herzen für das Evangelium und sorgten für eine frohe Atmosphäre. Als ein trüber Regentag die Blicke besorgt zum Himmel richtete, erschien dort ein riesiger Regenbogen als ermutigendes Zeichen, und der Regen hörte auf. Die Verkündigung von Lutz Scheufler griff alltagsnah und kundig die Probleme der Menschen auf und brachte wegweisend die gute Botschaft der Bibel auf den Punkt. Seine Predigten in zeitgemäßer Sprache sorgten für ein volles Zeit. Auch junge Erwachsene und Jugendliche hatten großes Interesse an den Ansprachen über Lebenslust und Lebensfrust, über Lebenskrisen und Zukunftsängste, über ein Leben mit Jesus Christus. Geistliche Wegweisung auch für Christen fehlte nicht. Alles biblisch klar mit frohem Ton und etwas Humor. Keine trockene Theologie mit Schlagworten, sondern ermutigend-aufbauende Kirchenverkündigung, ohne den Ernst von Gottes Gericht über das Böse zu verschweigen. Der Schritt zum persönlichen Glauben konnte durch den Gang zu einem Birkenkreuz vollzogen werden. Auch Christen ließen sich rufen, ihr Leben neu auf Jesus Christus und seine Weisungen auszurichten…
Ein Besucher meinte nach dem letzten Abend: „So muss Kirche eigentlich sein! So macht das Christsein Freude!“.
© Hoffen + Handeln / Fotos: Philipp Paulini

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